Überwachungskapitalismus

Googles Modell, Googles Wesen, ist die Umkehrung der Suchfunktion. Es sind nicht wir, die Google benutzen, um das Internet zu durchsuchen. Es ist Google, dass die Suche benutze, um uns zu durchsuchen.

Google ist ein Element des Überwachungskapitalismus. Und durch die enge Kooperation von Staat und Wirtschaft können wir nicht von einem privatwirtschaftlichen Problem reden. Die Kooperation von Wirtschaft und Staat ist korrekt als Korruption zu bezeichnen und äußert sich darin, dass es eine Vereinheitlichung der gewünschten Meinung gibt. Nicht mehr Pluralität von Meinungen ist das Zeichen von Demokratie, sondern das Halten der richtigen Meinung.

Der Sündenfall und Bewusstsein

These: Der Sündenfall ist eine mythologische Aufarbeitung der Entstehung des Bewusstseins, die dadurch entstanden und vielleicht nötig ist, weil sich der Mensch sich seines Bewusstseins bewusst wurde.

Bisher kenne ich zwei mythologische Aufarbeitungen des Sündenfalls:

  1. Der Mythos von Prometheus
  2. Der biblische Sündenfall

Siehe dazu den Eintrag in Wikipedia:

Eine andere Deutung vertrat Carl Gustav Jung. Seinem Ansatz zufolge ist psychisch jeder Schritt zu einem größeren Bewusstsein eine Art prometheischer Schuld. Durch die Erkenntnis wird gewissermaßen ein Feuerraub an den Göttern begangen, indem etwas, das Eigentum der unbewussten Mächte war, aus diesem naturhaften Zusammenhang herausgerissen und der Willkür des Bewusstseins unterstellt wird. Die Verlassenheit des angeschmiedeten Prometheus im Kaukasus interpretierte Jung als die Einsamkeit desjenigen, der eine neue Erkenntnis gewonnen hat, die sein Bewusstsein erweitert: Ein solcher Entdecker hat sich zwar einem gottähnlichen Zustand angenähert, aber zugleich seiner menschlichen Umgebung entfremdet. Die Qual seiner Einsamkeit ist die Rache der Götter für die „Usurpation“ von Erkenntnis, die – wie im biblischen Mythos vom Sündenfall – eine Tabuverletzung darstellt. Quelle

Aktualisierung des Parteiprogramms

Wir sind für eine völlige Abschaffung eines Wahlalters. Anstelle dessen treten wir für einen umfassenden Wählerschaftstest.

Dieser umfasst das Grundlagenwissen in Wirtschaft, Politik, Zeitgeschehen und Moral

Wir gehen davon aus, dass der Bürger mündig ist. Mündigkeit bedeutet, dass der Bürger hinreichend informiert ist, bevor er wählt.

Daher treten wir für die Einführung von einem Grundlagentest vor jeder Wahl ein: Wir vertrauen dem mündigen Bürger, dass er diesen Test mit Bravur bestehen wird, denn der mündige Bürger wählt nicht dort, wo er unwissend ist.

Ein Wahlalter ist dagegen nicht nötig, weil der Bürger durch den Test bereits gezeigt hat, dass sich als Wähler qualifiziert hat.

Vgl. Das Donner und Pflicht Parteiprogramm